Aktuelles Aktuelles

Wegwerfen war gestern - jetzt wird repariert!

Das Team des Repair-Cafés in HorstWegwerfen war gestern - heute wird wieder repariert! In Gelsenkirchen gibt es mittlerweile einige Repair-Cafés. Hier setzt man auf Kommunikation, ein Tässchen Kaffee und auf auf Hilfe zur Selbsthilfe.
 
Jeden ersten Mittwoch im Monat öffnet beispielsweise das Horster Reparatur-Café in der Zeit von 17 bis 19.30 Uhr im Jugendzentrum an der Buerer Straße 86 seine Pforten.  Die Geräteannahme ist bis 18.30 Uhr möglich. Bereits im zweiten Jahr bieten hier Seniorenvertreter und Nachbarn ein kostenfreies Reparaturangebot für ihre Mitmenschen an.
Während Traute Heimhilcher und Petra Schlüter die Besucher empfangen und auf ein Tässchen Kaffee sowie einen netten Plausch einladen, steht Tomas Grohé als Koordinator im Hintergrund.

Tatkräftige Unterstützung gibt es von den fachkundigen Helfern Erwin Koslowski, Klaus Bartlewski, Michael Turski und Hartmut Hesselmann, allesamt Experten auf ihrem Gebiet und für jede noch so knifflige Reparatur zu haben.
 
Meistens reicht den Fachmännern bereits ein kurzer Blick auf die defekten Geräte wie Toaster, Nähmaschine, Staubsauger und Co. und sie wissen, „wo der Schuh drückt“. Ein für Laien nicht zu lösendes Problem ist dann in wenigen Minuten behoben.
 
„Manchmal fehlt ja nur ein Tröpfchen Öl, oder eine verdreckte Stelle muss gereinigt werden und das Gerät läuft wieder einwandfrei“, weiß Tomas Grohé. Wichtig ist allen Beteiligten die Hilfe zur Selbsthilfe, gerne zeigen und erklären sie, wo das jeweilige Problem liegt, und wie man es selbst in den Griff bekommt.
 
Dabei sehen sich die Mitarbeiter des Reparatur-Cafés keineswegs als Konkurrenten des Einzelhandels, es geht vielmehr darum, besonders älteren Menschen eine schnelle und kostenfreie Hilfe anzubieten, so dass sie ihre lieb gewonnenen und zum Teil sehr alten „Schätzchen“ auch weiterhin nutzen können.

Damit wird übrigens auch gleich ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet, denn so manches Stück, das die Reparaturfachleute mit einfachsten Mitteln wieder gängig gemacht haben, wäre sonst sicherlich auf dem Müll gelandet.
 
Willkommen sind im Horster Reparatur-Café alle Interessenten, die das ehrenamtliche Angebot in Anspruch nehmen möchten. Allerdings: es werden keine Fernseher, Flachbildschirme, Mikrowellen etc. angenommen und die Reparatur geschieht immer auf eigenes Risiko!
 
Ersatzteile können selbst mitgebracht werden. Stellt das Reparatur-Café Ersatzteile, wird die Kostenübernahme vor Ort geklärt. Und natürlich können die Fachleute keine Garantie auf die mit ihrer Hilfe durchgeführten Reparaturen geben, können daher dafür auch nicht haftbar gemacht werden.
 
Das Horster Reparatur-Café ist jeden ersten Mittwoch im Monat von 17 bis 19.30 Uhr im Jugendzentrum an der Buerer Straße 86 geöffnet.
Ansprechpartner ist Tomas Grohé, Telefon 0209 / 5083374.
Weitere Repair-Cafés in Gelsenkirchen:
 

und das Reparatur-Café im Alfred-Zingler-Haus in Bulmke, Margartenhof 10 - 22, Kontakt Franz-Josef Haglauer, 01575 - 617 91 51.

"Arche Noah": Aus Liebe zum Leben

Logo Arche Noah
"Arche Noah", die Kurzzeiteinrichtung und Hospiz für Kinder, wurde vor 15 Jahren am Marienhospital eröffnet. Die Einrichtung für unheilbar erkrankte und schwerstmehrfach behinderte Kinder und Jugendliche bietet eine kompetente Pflege und Betreuung von Kindern und Jugendlichen in familiärer Atmosphäre. Und der Förderverein der "Arche Noah" kann immer Ihre Unterstützung brauchen.
 
Mit ihrer Arbeit entlastet die „Arche Noah“ zugleich die Angehörigen in einer psychisch wie physisch extrem belastenden Lebenssituation.
 
Das "Arche Noah"-Team sagt:  „Wir sind dankbar für jede Unterstützung.“ Unsere Mitglieder, aber auch alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener, ermuntert es: „Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und machen Sie sich ein Bild von der Arbeit der in dieser Konzeption einmaligen Einrichtung in Deutschland. Jede Hilfe – da können Sie sicher sein – kommt allein den Kindern und ihren Familien direkt zugute.“
 
Um der anspruchsvollen Zielsetzung  der „Arche Noah“ gerecht werden zu können, wurde ein Förderkreis gegründet.
 
Schon mit 10 Cent pro Tag können Sie einen wesentlichen Beitrag zur Arbeit der Arche Noah beisteuern. So wenig beträgt der Beitrag für fördernde Mitglieder. Sie tragen mit dazu bei, dass die Kinder und ihre Familien ein positives Lebensgefühl in einer familiären Ausnahmesituation erfahren.
 
Entsprechend seiner Satzung unterstützt der Verein die Arbeit der Arche Noah mit Sach- und Personalmitteln, die den Kindern und Jugendlichen direkt zugute kommen. Neben zusätzlichen Personalstellen finanziert der Förderverein Spezialmöbel sowie vielfältige Aktionen und Angebote.
 
Kontakt: Förderverein Kinderhospiz Gelsenkirchen e.V. Arche Noah, Virchowstraße 120, 45886 GE,
Tel. 0209 - 172 2001.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www. http://archenoah.eu
 
Spendenkonto: Sparkasse Gelsenkirchen,
BLZ  420 500 01, Konto 101 143 133

Hätten Sie gerne Hilfe? Brauchen Sie Hilfe?

Sozialberaterin Katharina Polonski
Die WBG Horst und die Baugenossenschaft Wohnungsbau  bieten seit über zehn Jahren im Verein mit den anderen "gut & sicher wohnen"-Genossenschaften in Gelsenkirchen und Wattenscheid sowie  dem Dieakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid eine kostenlosen Sozialberatung an. Die Vertrauens- und Kontaktperson in dieser Zeit ist Katharina Polonski (Bild).
 
Und was genau macht eine Sozialberaterin? „Das ist natürlich immer unterschiedlich. In persönlichen Gesprächen versuche ich zunächst herauszufinden, wie ich helfen kann, wo die Probleme liegen. Da die meisten meiner Klienten ältere Menschen sind, jüngere können sich in der Regel gut alleine helfen – es sei denn, sie befinden sich in einer schwierigen Lebenssituation – geht es oft um Bürokratisches wie Pflegeleistungen und Vorsorgevollmachten“, weiß die Sozialberaterin, die beim Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid angestellt ist.
 
Katharina Polonski steht daher, wenn es von den betreffenden Mitgliedern gewünscht ist, im ständigen Kontakt mit Behörden, Ämtern und Institutionen.

Im Rahmen der kostenfreien Beratung liegen die Schwerpunkte auf Hilfe und Vermittlung bei Behördenangelegenheiten, Hilfe im Alltag, Wohnraumanpassungen, Informationen über Vorsorgevollmachten sowie Patientenverfügung, Pflegeeinstufungen, Hausnotruf, Vermittlung an eine Fachberatung sowie die Hilfestellung bei Zahlungsschwierigkeiten.
Aber auch die Bewältigung der zum Teil über viele Jahre angefallenen Korrespondenz – was muss sorgfältig abgeheftet werden, was kann weg? – ist bei älteren Klienten immer wieder nötig.
 
Besonders wichtig ist natürlich die soziale Komponente. Viele Menschen sind einsam, haben Familie und Freunde verloren. Der regelmäßige Besuch der Sozialberaterin ist dann viel mehr als nur die Hilfe bei behördlichen Problemen.
 
Natürlich unterliegt die Sozialberaterin der Schweigepflicht!
 
Darüber hinaus organisiert Katharina Polonski für alle Mieter Informationsveranstaltungen zu oben genannten Themen, auch unter Beteiligung der Polizei, wenn es zum Beispiel um den sogenannten „Enkeltrick“  geht.
 
Möchten Sie für sich oder eine liebe Nachbarin / einen netten Nachbarn einen Kontakt zu Frau Polonski herstellen? Rufen Sie sie am besten einfach an:
 
Kontakt
Katharina Polonski
Diakoniewerk Gelsenkirchen
und Wattenscheid e.V.
Sozialberatung für
Wohnungsbaugenossenschaften
Munckelstraße 32
45879 Gelsenkirchen
Telefon 0151/14 31 50 10

Schützen Sie sich vor Einbruch und Betrügern an der Haustüre!!

Frau an der Haustüre, sieht sich Fremden gegenüber
Ihre Nachbarin oder Ihr Nachbar könnte ein wichtiger Schutz vor Einbrechern und Betrügern sein. Dabei geht es um Wachsamkeit, nicht um Neugier. Und es ist überhaupt nicht nötig, zum Helden zu werden oder sich gar in Gefahr zu bringen.
 
Für die Polizei ist es wichtig, dass die Nachbarschaft funktioniert und gut ist. Und wer lebt nicht gerne in einer guten Nachbarschaft?

Gute Nachbarn kennen sich, haben ein nettes Wort füreinander und kümmern sich auch umeinander, denn jeder kann einmal in eine Situation kommen, in der er die Hilfe anderer Menschen braucht.
 
Und: Gute Nachbarn können sich beim Schutz vor Kriminalität gegenseitig helfen.
 
Aus polizeilicher Sicht gibt es einige Tipps mit Blick auf die Verhütung von Einbrüchen, die gleichzeitig Betrügern an der Wohnungstüre das Leben schwer machen. Dazu aber braucht man aufmerksame Nachbarn.
 
- Achten Sie auf gefährdende und kritische Situationen im oder am Haus.
 
- Halten Sie Keller- und Dachbodentüren stets verschlossen.
 
- Schließen Sie Ihre Wohnungstüre auch wirklich ab, selbst wenn Sie nur für kurze Zeit Ihre Wohnung verlassen. Es reicht nicht, die Türe lediglich ins Schloss zu ziehen.
 
- Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie öffnen.
 
- Achten Sie auf Fremde im Haus und sprechen Sie sie an. Allein das vereitelt viele Taten, weil Einbrecher befürchten, dass man sie beschreiben kann.
 
- Sorgen Sie dafür, dass die Wohnung länger abwesender Nachbarn einen bewohnten Eindruck vermittelt, z.B. durch das Leeren des Briefkastens. Wer drei Wochen weg ist, sollte Rollos nicht die ganze Zeit unten lassen, das ist erst recht auffällig. Lieber den Nachbarn bitten, die Rollos regelmäßig zu schließen und zu öffnen oder ganz geöffnet lassen.
 
- Wo es ordentlich und gepflegt aussieht, wissen Täter: „Hier passt man aufeinander auf."
 
- Weitere „Puzzle-Teilchen“ in der Abwehr von Einbrechern bei kürzerer Abwesenheit sind: Eine kleine Lampe anlassen, das Radio gedämpft laufen lassen oder, wer‘s mag, mit einem TV-Fake so tun, als laufe ein Fernseher. Das sind kleine Lampen für 15 bis 20 Euro, die den Eindruck eines sich ständig verändernden Fernsehbildes erzeugen.
 
- Und, ganz wichtig: Alarmieren Sie in dringenden Verdachtsfällen die Polizei lieber einmal zu viel als einmal zu wenig, wählen Sie die 110!