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Ein Museum - wie eine Zeitmaschine

Schloss Horst in Gelsenkirchen
Wie haben die Menschen im 16. Jahrhundert gelebt und gearbeitet? Die - komplett barrierefrei zugängliche - Dauerausstellung "Leben und Arbeiten in der Renaissance" im Museum Schloss Horst gibt Antworten.
 
Die Besucherinnen und Besucher gehen auf Zeitreise zur Schlossbaustelle im Jahr 1565. Vitrinen sucht man hier vergebens. Stattdessen wird hier gehämmert und gesägt - Sehen, Hören, Erproben stehen im Vordergrund. Typische Berufe von damals werden vorgestellt: Schmied, Steinmetz, Zimmermann, Schieferdecker, Maurer und Verputzer - gezeigt werden u.a. die Ziegelherstellung, die Auszahlung des Lohns sowie Messgeräte und Rechenhilfen aus der damaligen Zeit.
 
Ein Raum des Museums widmet sich dem Baumeister von Schloss Horst - Arndt Johannsen. Er leitete von etwa 1556 bis 1567 die Bauarbeiten am Schloss, das als wichtigster Renaissancebau des Ruhrgebietes und darüber hinaus als einer der ältesten und bedeutendsten Renaissancebauten Westfalens gilt.
 
Und Schloss Horst hat noch mehr zu bieten als die Dauerausstellung: Mit einer einladenden Gastronomie, Stadtteilbibliothek, Standesamt und einem schönen Park mit einem großen benachbarten Spielplatz ist es ein lebendiges Kultur- und Bürgerzentrum.
 
Außerdem finden in den stilvollen Räumen des Schlosses regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
 
Die historische Druckwerkstatt in der Vorburg des Schlosses lädt montags, dienstags, donnerstags und freitags von 14 bis 17 Uhr dazu ein, einmal selbst eine mächtige historische Druckerpresse zu bedienen.
 
Das Museum von Schloss Horst in der Turfstraße 21, Gelsenkirchen-Horst, ist montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, samstags ist geschlossen.

Weitere Infos unter www.schloss-horst-gelsenkirchen.de oder Telefon 0209.169-6163.

Fahrdienst ermöglicht Gräber-Besuch

Rotkreuzhelfer schiebt Mann im Rollstuhl über einen Friedhof
„Sonntags sind wir oft den ganzen Tag im Einsatz, um ältere Menschen mit unserem Friedhofsfahrdienst zum Hauptfriedhof in Buer zu fahren“, beschreibt DRK-Fahrdienstleiter Jürgen Golata einen kostenlosen Service des Deutschen Roten Kreuzes in Gelsenkirchen.
 
„Für manche Menschen ist der Weg zu den lieben Verstorbenen einfach zu beschwerlich“, weiß Golata, der mit einem Team von ehrenamtlichen Helfern den Fahrdienst organisiert.
Und die Fahrgäste sind sehr dankbar für diesen Service. Er versetzt sie in die Lage, die Gräber zu besuchen, ggfs. auch mal Blumen abzulegen, Abschied zu nehmen, zu trauern.
Und sie treffen auf dem Friedhof Bekannte, bleiben in Verbindung oder knüpfen neue Kontakte.
 
Das DRK darf mit seinem Fahrzeug direkt zu den Gräbern fahren. Aber auch wer Rollator oder Rollstuhl hat, wird von den DRK-Helfern bis zum Grab begleitet.
Natürlich transportiert das DRK auch Blumen, Grabschmuck oder Kerzen.

Unterstützt wird der Friedhofsfahrdienst von der Aktion Mensch und der Friedhofsgärtner-Gelsenkirchen-Genossenschaft.
 
KONTAKT: Deutsches Rotes Kreuz Gelsenkirchen,Im Sundern 15 – 45881 Gelsenkirchen, Telefon 0209 - 983 830.

„Personalausweis“ für die Tonne

Mülltonnen
Ihre graue Mülltonne und die blaue Papiertonne bekommen bald eine Art „Personalausweis“, einen Chip mit einer Identifikationsnummer. Diese Vorrichtung ermöglicht den Gelsendiensten, die Tonnen einem Grundstück zuzuordnen.

Was seit 2015 schon für die Biotonne eingeführt wurde, soll nun also ausgeweitet werden.

Der Chip, der keinerlei persönliche Daten speichert, wird ergänzt um einen Aufkleber, auf dem eine Behälternummer, die Adresse des Grundstücks, Informationen zur Art und Größe der Tonne sowie ein Strichcode aufgedruckt sind.
 
Dadurch kann nicht nur jede Tonne eindeutig einem Grundstück zugeordnet werden. Tonnen, die nicht über Chip und Aufkleber verfügen, werden schlichtweg nicht mehr abgefahren.

Die Gelsendienste versprechen: Am Gebührenmodell wird nichts verändert.

Mitgliederfahrt: Richtung Nord nach Raesfeld

Mittelalterlicher Stadtschreiber vor Schloss Raesfeld
Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass alljährlich ein gemeinsamer Ausflug der Mitglieder der „gut & sicher wohnen“-Genossenschaften stattfindet.
 
So wollen die Mitglieder der „Die GWG“, des Bauverein Gelsenkirchen, der Genossenschaft „Eigenhaus“, des Beamtenwohnungsvereins, der Wohnungsbaugenossenschaft Horst und der Baugenossenschaft Wohnungsbau sowie des Schalker Bauverein auch in diesem Jahr wieder zu einer gemeinsamen Halbtagesfahrt aufbrechen, die wieder in bewährter Weise von Dieter Hartmann vom Vorstand des Bauverein Gelsenkirchen organisiert wurde.
 
Nachdem im vergangenen Jahr das südliche Ruhrgebiet besucht worden war,  wendet sich der Ausflug in diesem Jahr nach Norden. Am 31. August  geht es nach Raesfeld.
Treffpunkt ist um 12.30 Uhr der Parkplatz hinter dem Musiktheater (Rolandstraße). Gegen 12.40 Uhr werden die Busse nach Raesfeld abfahren.
 
Hier stehen zwei Programmpunkte auf dem Programm: Schloss Raesfeld mit Führung durch den Rittersaal, die  Barockkapelle, die Außenanlagen sowie die Besichtigung einer Kornbrennerei.
 
Zwischen beiden Programmpunkten stärken sich die Mitglieder bei Kaffee und Kuchen.

Wer mit der Schlossführung begonnen hat, wird nach dem Kaffeetrinken in die Kornbrennerei gehen und umgekehrt.
Gegen 17.30 Uhr bringen die Busse die Ausflügler wieder zurück nach Gelsenkirchen.

KARTEN gibt es hier:
 
Auch in diesem Jahr konnten Ihre Genossenschaften die Eigenbeteiligung pro Teilnehmerin und Teilnehmer bei 5 € halten. Die Karten für Busfahrt, Besichtigungen und Kaffeetrinken (2 Tassen Kaffee und 1 Stück Kuchen) sind in begrenzter Stückzahl ab sofort bei Ihrer Genossenschaft erhältlich: WBG Horst und Baugenossenschaft Wohnungsbau eG, Harthorststraße 6 A, Telefon 0209 - 555 48.